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GUTE LUFT FÜR FINKHAUS

Bürgerinitiative für eine echte Agrarwende, um Mensch, Tier und Umwelt zu schützen


Über uns

Wir sind eine Gruppe von rund 80 Bürgern - überwiegend aus der Gemeinde Simonsberg - die sich seit November 2013 intensiv mit dem Thema Massentierhaltung beschäftigt. Mittlerweile haben wir einige hundert Unterstützer. Und wir gehören zum bundesweiten Netzwerk „Bauernhöfe statt Agrarfabriken“, das von rund 250 Initiativen und Verbänden, wie dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, der Albert-Schweitzer-Stiftung, dem Deutschen Tierschutzbund, dem Evangelischen Entwicklungsdienst und „Pro Vieh“ getragen wird. Das geplante Projekt eines Landwirts im Ortsteil Finkhaushallig, seinen Schweinemastbetrieb von rund 1000 auf 2986 Tiere aufzustocken, hat zur Gründung unserer Initiative geführt. Der Name „Gute Luft für Finkhaus“ steht für unsere Forderung nach einer gesunden Umwelt ohne belastende Emissionen von Bioaerosolen (luftgetragene Mikroorganismen) und Antibiotika-resistenten Keimen, die in diesen Ställen erfahrungsgemäß entstehen. In Deutschland sterben jährlich 15000 Menschen, weil ihnen nicht mehr mit Antibiotika geholfen werden kann (Quelle: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland – BUND).
Gleich schwer wiegt für uns das Leid der Tiere – auch das zwingt uns zum Handeln.
Aber Massentierhaltung bedeutet noch mehr - nämlich mehr Gülle. Für unsere überdüngten Böden ist dies schon lange eine Misere und gefährdet das Grundwasser und damit das Trinkwasser. Milliarden müssen in Deutschland bereits aus Steuermitteln aufgebracht werden für die Wasseraufbereitung als Folge der Nitratbelastung.
Außerdem wird eine erhebliche Belastung der Gewässer und sogar des Meeres verursacht.
Und nicht zu vergessen: Die heute schon erhebliche Geruchsbelästigung durch den bestehenden Betrieb lässt bei noch mehr Mastschweinen eine weitere Einbuße an Lebensqualität erwarten. Dies wird auch die Tourismus-Branche in der Region zu spüren bekommen.
Aufklärungsarbeit - sei es durch öffentliche Informationsveranstaltungen, Aktionen und im Austausch mit Bürgern und Politikern - gehören nun zu unserem ehrenamtlichen Alltag.

Als Zeichen unseres Protestes haben wir rosafarbene Andreaskreuze aus Holz gebaut und auf unseren Grundstücken aufgestellt – nach der Idee einer Bürgerinitiative aus Ostdeutschland. Wer sich über ein solches Kreuz mit uns solidarisieren möchte, sollte sich ebenfalls bei uns melden.